Durch Kohlenmonoxid wurden am Dienstagvormittag zwei Menschen schwer und zwei weitere leicht verletzt. Im Kirtorfer Stadtteil Lehrbach war es zum Austritt von Kohlenmonoxid gekommen.

Der Rettungsdienst war in ein Haus in der Hauptstraße zu einem medizinischen Notfall alarmiert. Beim Betreten der Wohnung hat ein Warngerät für Kohlenmonoxid bei einer Rettungskraft ausgelöst. Daraufhin brachten der Rettungsdienst sich sowie die beiden Bewohner ins Freie. Die angeforderten Feuerwehren der Stadt Kirtorf sowie mehrere Rettungsteams und Notärzte kamen wenig später an die Einsatzstelle.

Die  Feuerwehr ging mit Atemschutzgeräten in das Haus und nahmen, mit einem Gasmessgerät von der Homberger Wehr,  Messungen vor. Wie Kirtorfs Stadtbrandinspektor Heino Becker informierte, wurden mit einem Gasmessgerät sehr hohe Konzentrationen an Kohlenmonoxid gemessen. „Im Keller des Hauses überstieg die Konzentration den Messbereich des Gerätes“, so Becker. In der Folge setzte die Feuerwehr ein Belüftungsgerät ein.

Eine Mitarbeiterin eines ambulanten Pflegedienstes, die auch vor Ort war, musste ebenfalls auf CO im Blut untersucht werden.

Unter Einsatzleitung von SBI Heino Becker waren 20 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aus Lehrbach, Kirtorf und Heimertshausen im Einsatz. Auf Grund der Anzahl von Verletzten waren auch der KBI, ein Leitender Notarzt sowie der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes vor Ort.